Reparaturen und Revisionen von Motoren und Gelenkw

60 Jahre Remo AG

Die Remo AG feiert ihr 60-jähriges Jubiläum
Das Spezialunternehmen der Motorenbranche feiert 60 erfolgreiche Jahre mit einem Tag der offenen Türe.
Wenn der Motor abstürzt, muss nicht das ganze Auto ersetzt werden: Verbrennungsmotoren können repariert und revidiert
werden. Spezialisiert auf solche Arbeiten ist die Firma Remo AG in der Lustmühle. Die Inhaber, Fritz Leirer und Franz Frei feiern
dieses Jahr zusammen mit der Belegschaft das 60-Jahr-Jubiläum.
Gründungsjahre

Max Münch gründete im Jahr 1950 die Remo AG als Zylinderschleifwerk für Verbrennungsmotoren
(Diesel und Benziner). 1959 wurde das Betriebsgebäude durch einen
Brand zerstört und durch einen Neubau, die heutige Remo AG in der Lustmühle, ersetzt.
1970 erfuhr der Betrieb eine Erweiterung durch eine Abteilung für Gelenkwellen, Aufmetallisieren
und Hydraulik sowie für das Schweissen verschiedener Werkstoffe. 1990 übernahmen die Brüder Franz
und Ruedi Frei zusammen mit dem Steiner Garagisten Fritz Leirer (VR-Präsident) den
Betrieb, den sie im Laufe der Jahre kontinuierlich erneuerten und auf den heutigen modernen Standart ausbauten.


Generationenwechsel

Anfangs dieses Jahres übergab Franz Frei seinem Sohn Michael die Geschäftsleitung und trat nach 40
Jahren in den Ruhestand. Der 34-jährige Maschinenmechaniker hat sich zum Geschäftsführer
weitergebildet und freut sich auf die neue Herausforderung.
Heute beschäftigt die Remo AG acht Mitarbeiter. «Dass unsere Firma in ihrem Jubiläumsjahr so
erfreulich gedeiht, ist dem guten Teamgeist zu verdanken, der in unserem Betrieb herrscht», freut
sich der in Speicher lebende Seniorchef, der seinem Sohn weiterhin mit Rat und Tat zur Seite steht.

Verbrennungsmotoren

Die Remo AG revidiert Verbrennungsmotoren von Lastwagen, Personenwagen und Traktoren, aber auch
von Motorrädern und Rasenmähern. Im Zentrum stehe das Nachschleifen oder Ersetzen von
Zylinderkopf- Ventilen, wird uns erklärt. «Garagen oder Privatpersonen aus der ganzen Schweiz,
aus Österreich und Deutschland bringen uns den ausgebauten Motor oder zerlegte Teile
(z.B. ein Zylinderkopf), die wir wieder auf Vordermann trimmen.» Es sei naheliegend,
dass reparierte oder revidierte Motoren(-teile) viel preiswerter seien als neue Ersatzteile.

Rundgang durch den Betrieb

Motorenabteilung: Hier werden komplette Motoren oder Teile davon repariert oder revidiert.
Zylinderköpfe werden zuerst in der modernen Ultraschallreinigungsanlage von
Verbrennungsrückständen und sonstigem Schmutz befreit. Dann werden die Ventile geschliffen und
durch neue ersetzt. Motorblöcke: Nach der Demontage und Reinigung werden je nach Bedürfnis neue
Kolben eingepasst, Kurbelwellen neu geschliffen, mit neuen Lagern versehen und wieder zusammen geführt.
Ältere Motoren (Zylinderköpfe) werden bei der Remo AG so umgebaut, dass der Kunde mit
seinem Auto nachher mit bleifreiem Benzin fahren kann.
Spezialisiert ist der Betrieb auf Oldtimer-Motoren jeder Art.

Die Gelenkwellen-Abteilung

Gelenkwellen (oder Kardanwellen) von Personenwagen, Lastwagen oder aus der Industrie
werden repariert, neu angefertigt oder umgebaut. Auch für den Rennsport stellt die Remo AG
Spezialwellen her. Bei Lastwagen, die vom Fahrzeugbauer verlängert oder sonst umgebaut werden,
wird die Kardanwelle den neuen Gegebenheiten angepasst. Die Palette der Gelenkwellen ist riesengross.
Die Remo hat mehrere hundert verschiedene Ersatzteile am Lager. Weitere Spezialgebiete der Remo AG
sind das Revidieren von Hydrauliken, das Aufmetallisieren und Auswuchten. Für das Schweissen –
bei Reparaturen verschiedener Werkstoffe oder auch bei der Neuanfertigung von Einbauteilen – stehen
modernste Schweissmaschinen zur Verfügung. «Bei all den Arbeiten legen wir grössten Wert auf den
Schutz der Umwelt», erklärt Michael Frei. «So werden nicht alle alten Teile weggeworfen –
was repariert werden kann wird wieder verwendet. Dadurch werden Arbeitsplätze geschaffen, welche nicht
von Robotern, sondern von Menschenhand und -verstand abhängen.»



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